Kontakt

  |  

Impressum

  |  

AGB Allgemeine Geschäftsbedingungen

  |  

Datenschutz

  |  

Haftungsausschluss

  |  

Hilfe

  |  

Preise+Versand

  |  

Sitemap

  |  

Sie sind hier:  >> Normen / Standards  >> GMP+ B4 Strassentransport 

Warenkorb anzeigen
Zur Kasse gehen
Mein Konto

In Ihrem Warenkorb: 0 Artikel, 0,00 EUR


GMP+ B4 Strassentransport

GMP+ Richtlinien: Allgemeines

GMP B4 Strassentransporte 

Die GMP+Futtermittel-Standards wurden von der PDV, dem Productchap Diervoeder (niederländischer Marktverband der Futtermittelindustrie) nach diversen Futtermittelskandalen entwickelt. Da die niederländische Futtermittelindustrie weltweit Rohstoffe beschafft, wurde ab 07/2001 die Zertifizierungspflicht für alle Lieferanten eingeführt. Die Lieferantenkette soll geschlossen dieselben Anforderungen erfüllen. Für jede Tätigkeit von der Produktion bis zur Lagerung existiert ein eigener Standard. Deshalb sind die GMP-Regelungen sehr konkret und praxisbezogen, Details: >Vortrag GMP fuer QMBs.ppt< [1.395 KB] .

In die GMP+ Futtermittel-Richtlinien sind alle spezifischen Futtermittelgesetze und -verordnungen eingearbeitet worden. Bitte beachten Sie: Für die "Behandlung" von Futtermitteln, also auch Transport, Lagerung usw. ist eine Registrierung beim zuständigen Landesamt verpflichtend (vgl. EU-VO 183/2005), anbei die Liste: >Registrierung Ansprechpartner Laender.pdf<, [69 KB] und zwar unabhängig davon, ob Sie nach GMP+ Richtlinien zertifiziert sind oder nicht.

 

Der GMP+ B4 Standard umfasst die Forderungen für:


Strassentransporten an Dritte. Für eigene Transporte (kein externer Auftraggeber) benötigen Sie i.d.R. kein Zertifikat. Details hierzu und alle weiteren wesentlichen Inhalte des GMP+ B4 finden Sie in dem sehr praxisorientierten Frage- und Antwortenkatalog (F+A) Strassentransporte auf der GMP-Homepage: >F+A<unter den "D"-Documente". Der F+A sollte auch an Ihren Qualitätsbeauftragten sowie die Disponenten verteilt werden.

Im Mittelpunkt steht die Sauberkeit der Ladefläche bei Transporten von losen Gütern. Entsprechend werden in der IDTF-Ladungsdatenbank (http://www.icrt-idtf.com) als zentralem Anforderungskatalog diverse mögliche Vorladungen und die jeweilige Reinigungsprozedur beschrieben.

Zudem wird großes Gewicht auf die Rückverfolgbarkeit der Transporte gelegt. Die Managementanforderungen wie Dokumentation mit Handbuch, Arbeitsmappen, entsprechende Kontrollen, Nachweisen usw. werden direkt im Standard für Strassentransporte gefordert. Ein separat zu erstellendes HACCP-Konzept wird auch von den deutschen Ämtern gefordert und überprüft! Sofern Sie bereits zertifiziert sind, steht Ihnen unser HACCP-Leitfaden mit der Risikobewertung zur Verfügung: HACCP Risikoanalyse und -beurteilung. Ansonsten ist das HACCP-Konzept mit notwendiger Aufgabenbeschreibung und weiteren Hilfsmitteln nun auch im Leitfaden für GMP+ B4 enthalten.

Näheres zur Einführung des HACCP-Konzeptes in den GMP+-Anforderungen für Transporte finden Sie hier: aenderungen-gmp-b-4-ab-sofort-mit-haccp-plan.pdf [110 KB]

Näheres zu den Änderungen der Betsätigung für GMP+-zertifizierte Strassentransporte / Dienstleistungen (verpflichtend ab 01.10.2016) finden Sie hier:

Unser >Leitfaden für GMP B4< enthält alle für die Zertifizierung benötigten Unterlagen!

zurück zu GMP+ allgemein: >GMP B 3 und GMP B 4

Suchen Sie Kollegen oder potentielle Auftraggeber, besuchen Sie die >GMP Unternehmerdatenbank<.

mehr:
offizielle GMP-Homepage mit dem Standard GMP+ B4, allen Anhängen und dem F+A zum kostenlosen download: >GMPplus.org<,
eine kurze Einführung zu GMP+ Futtermittel vom Bundesverbandes Güterkraftverkehr und Logistik aus 2003: http://www.BGL-eV.de.

 

Neuerung zu GMP B4, HACCP und Positivkennzeichnung

HACCP

Zum 01.01.2016 ist ein separates HACCP-Konzept auch für alle nach GMP+B4 zertifizierten Unternehmen verpflichtend.

Die Gründe lauten:
-Die Reinigung soll verhindern, dass Futtermittel mit Resten vorhergehender La-dungen verunreinigt werden. Allerdings gibt es beim Transport- und Befrach-tungsprozess weitere Kontaminationsrisiken, die gelenkt werden müssen. Diese Risiken können von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich ausfallen. Jedes einzelne Unternehmen muss selbst Verantwortung übernehmen, um diese Risiken zu ermitteln und zu lenken.

- Der Grundsatz, dass jedes Unternehmen an erster Stelle selbst Verantwortung übernehmen muss, entspricht der EU-Gesetzgebung. In vielen Mitgliedstaaten der EU fordern die zuständigen Behörden Transportunternehmen bereits dazu auf, einen solchen HACCP-Plan erstellen, da sie davon ausgehen, dass es nicht ausreicht, die IDTF-Reinigungsanforderungen einzuhalten.

Ein auf den Strassentransport zugeschnittenes Konzept inkl. Schulungsmaterial ist unter den Leitfaden erhältlich.

Positivkennzeichnung


Zum 01.10.2016 ist die "Positivkennzeichnung" auch für alle Dienstleister verpflichtend, also auch jeder Lagerhalter, Transportuntrnehmer usw. muss auf den Begleitdokumenten / Lieferscheinen oder Rechnungen nach einem vorgegebenen (!) Wortlaut die GMP+ FSA-Zertifizierung der Dienstleistung bestätigen.

Es gibt Gründe, die GMP+-Transport- und Lagerleistungen entsprechend zu kennzeichnen, denn auch ein nach GMP+ zertifiziertes Dienstleistungsunternehmen kann nicht zertifizierte Leistungen anbieten (z.B. Abfalltransporte mit separaten Aufliegern, Lagerung in angemieteten Lagerhallen ohne GMP+-Anforderungen usw.).
Somit ist der GMP+-Standardgeber bemüht, deutlich mehr Transparenz in die GMP+-Zertifizierung zu bringen.

Für Sie bedeutet dies, in der entsprechenden Arbeitsmappe (vermutlich administrative Auftragsabwicklung oder Lagerhaltung oder Abrechnung) die GMP+-Kennzeichnung auf den von Ihnen erstellten Papieren zu beschreiben
(z.B. Absatz in Arbeitsmappe administrative Auftragsabwicklung unter Punkt 4.3 „Sofern von Kunden GMP+-FSA-gesicherte Transporte gefordert werden, wird dies im Auftrag / in einem Jahresvertrag vereinbart / auf unseren Rechnungen vermerkt (siehe Punkt 4.5)“ oder Punkt 4.5 Abrechnung einfügen: „Auf der Rechnung wird bei GMP+-Aufträgen dies vermerkt: „GMP+FSA gesichert“.)

Nähere Informationen:
GMP+ D3.12 Frage- und Antwortenkatalog zur Positivkennzeichnung
GMP+ BA 06 Anlage zur Positivkennzeichnung


zurück zu GMP+ allgemein: >GMP B 3 und GMP B 4<

 

Anforderungen in Bezug auf Futtermittelgesetze

  • Alle Betriebe, die Futtermittel oder Grundstoffe für Futtermittel transportieren, müssen bei der zuständigen Behörde des Landes, in dem sie ansässig sind, registriert werden (Registrierung im Rahmen der Europäischen Futtermittelhygieneverordnung (Vo.(EG) Nr. 183/2005), egal ob zertifiziert oder nicht.
  • Alle Betriebe, die tierische Nebenprodukte oder davon abgeleitete Produkte transportieren, müssen bei der zuständigen Behörde des Landes, in dem sie ansässig sind, registriert werden (Registrierung im Rahmen der Europäischen Verordnung über Tierische Nebenprodukte (Vo.(EG) Nr. 1069/2009).
  • Während des Transports müssen tierische Nebenprodukte, die unter den Anwendungsbereich von Vo.(EG) Nr. 1069/2009 fallen, von einem vorgeschriebenen Handelsdokument begleitet werden. Beim Transport zwischen verschiedenen Mitgliedsstaaten ist ein bestimmtes Modell eines Handelsdokuments Pflicht.
  • Anlage IV von Vo.(EG) Nr. 999/2001 verlangt nach dem Transport bestimmter Produkte ein von der zuständigen Behörde genehmigtes Reinigungsverfahren, um eine Verschleppung zu verhindern. Dabei geht es um div. Tiereiweisse.
  • Achtung: Die Mitgliedsstaaten legen diese Forderungen unterschiedlich aus. Transportbetriebe können entsprechende Informationen bei der zuständigen Behörde des Landes anfordern, in dem sie ansässig sind.
  • Und denken Sie daran, auch allen anderen gesetzlichen Anforderungen zu genügen, von der EU-Lizenz (Güterkraftverkehrserlaubnis) über gültige Führerscheine und aktuelle HU/SP bis zur Fahrzeug- und Transportversicherung.

 

weiter zu: >Beratungsleistungen<

 

Den direkten Link auf die GMP-Regelungen unter:

 

Kontakt

  |  

Impressum

  |  

AGB Allgemeine Geschäftsbedingungen

  |  

Datenschutz

  |  

Haftungsausschluss

  |  

Hilfe

  |  

Preise+Versand

  |  

Sitemap

  |